Versteckte Gebühr bei der Targobank-Kreditkarte

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Versteckte Gebühr bei der Targobank-Kreditkarte.

Kostenlose Bargeldauszahlungen an Targobank-Automaten in Deutschland – so wirbt die Tagobank für ihre VISA Online-Classic Kreditkarte. Doch in der Kreditkartenabrechnung eines Kunden stand für die Bargeldabhebung eine “Finanzierungsgebühr“.
Auf die Reklamation des Kunden antwortete die Bank, dass sie zwar keine Bargeldauszahlgebühr berechnet, jedoch eine sogenannte Finanzierungsgebühr.
Diese Finanzierungsgebühr ist in den Unterlagen jedoch schwer zu finden. Sie wird an verschiedenen Orten erwähnt, aber auch hier wird seltsamerweise kein einheitlicher Begriff verwendet. In den AGB´s findet man die diese auf Seite 37, wie lautend: „Der Verzicht gilt nicht für die Geltendmachung von Kreditzinsen auf Bargeldauszahlungen aus einem Sollsaldo auf dem Kreditkonto.“ Oder im Preisverzeichnis, unter dem Punkt, Entgelt für Bargeldauszahlung, heißt es; „… zuzüglich Sollzinsen“. In der Fußnote des Preisverzeichnis; Auf die Sollzinsen wird nur verzichtet, wenn der Kunde Guthaben auf seinem – unverzinsten – Kreditkartenkonto hat oder die Karte die „Gratis Cash-Funktion“ besitzt. Das bedeutet, dass der Kunde ein Guthaben von 75000€ haben muss oder ein Girokonto mit 600€ Mindestgeldeingang mit automatischer Einzugsermächtigung für die Kreditkarte.
Transparenz scheint hier nicht die Stärke der Targobank zu sein! So die Quelle: Finanztest 4/2019, der Stiftung Warentest, der wie diese Information entnommen haben.
Unter https://www.test.de zu erreichen.