Wer heutzutage zu den Glücklichen gehört, zu viel Geld in der Tasche zu haben, hat aber gleich auch eine Sorge mehr als die vielen Menschen, ohne Spielgeld. Das Problem quält nämlich diese Leute, wie lege ich es am besten an?

Bei sicheren kurz- bis mittelfristigen Geldanlagen, steht man vor der Entscheidung: Festgeld- oder Tagesgeldanlage? Diejenigen, die glauben, sich auszukennen, raten derzeit eher zum Tagesgeld. Und dies vor allem wegen des immer noch niedrigen Zinsniveaus, das Festgeldanlagen im direkten Vergleich zum Tagesgeld eher unattraktiv macht. Beispielsweise gute Tagesgeldangebote mit über 2,00 Prozent Zinsen pro Jahr schlägt Festgeldangebote mit dreimonatiger Laufzeit deutlich. Durchschnittlich erzielen Tagesgeldanlagen 1,08 Prozent im Jahr, während Festgeld bei einer Laufzeit von drei Monaten im Schnitt nur 0,81 Prozent pro Jahr schafft. Erst ab längeren Anlagezeiträumen, beispielsweise von zwei Jahren, punktet Festgeld mit einer besseren Verzinsung. In der aktuellen Niedrigzinsphase kann aber eine langfristige Festlegung zum Bumerang werden, weil das Kapital bei anziehenden Zinsen völlig unattraktiven festliegt.

Bei vielen aktuell angebotenen guten Verzinsungen bei Tagesgeld sollte man auch die Historie mit in die Überlegungen einbeziehen. Denn viele Anbieter locken zwar Kunden mit guten Zinsen in einer kurzen Aktionsphase, die aber dann schnell wieder auf ein deutlich niedrigeres Normalniveau abgestuft werden. Wer aber kein ambitionierter Tagegeldhopper ist, sollte auf Angebote achten, die schon über einen längeren Zeitraum eine gute Verzinsung bieten und das sowohl für Neu- als auch Bestandskunden. Eine gute Adresse ist das mehrfach ausgezeichnete Tagesgeld der Bank of Scotland.

Tagesgeldanlage mit Festgeld im Vergleich

Beitragsnavigation